Die Geschichte Thalhausens:


Thalhausen ist ein Pfarrdorf und Ortsteil des Marktes Altomünster im oberbayerischen Landkreis Dachau. Zur Gemarkung gehöhren auch noch die Weiler Arnberg und Haag und die Einöden Schielach, Teufelsberg und Schmelchen. Bis zum 1.5.1978 bildeten diese unter Thalhausen eine eigene Gemeinde.

Thalhausen liegt zusammen mit seinen Ortsteilen im Donau-Isar Hügelland, also im Unterbayerischen Hügelland, das zum Alpenvorland gehört. Außerdem liegt Thalhausen im Tal der Weilach, die ihren Ursprung in Wollomoos hat und in nordöstlicher Richtung weiter nach Aufhausen fließt. Südlich von Thalhausen mündet der aus Südosten kommende Altograben als rechter Zufluss in die Weilach, westlich von Haag der aus Asbach kommende Wildmooser Bach.

 

Erstmals erwähnt wird Thalhausen um das Jahr 1030 als Talenhus (Häuser des Talo). Damals schenkte die Witwe Udalscalch von Elsendorf Güter in Talenhus an das Kloster Kühbach. Im 13.Jh nannte man den Ort Talnhusen, 1346 Tallenhausen, 1517 Talnhausen und 1737 Thallhausen. Das Dorf war bis 1803 überwiegend dem Kloster Kühbach grunduntertan. Die heutige Pfarrei umfasst noch die Einöden Teufelsberg und Schielach. 

 


Eine Kirche in Thalhausen wurde erstmals 1487 erwähnt. Damals weihte der Augsburger Weihbischof und Franziskanermönch Ulrich einen neuen gotischen Chor zu Ehren des hl.Georg. Während des 30-jährigen Krieges brannte der alte Bau wohl aus und wurde dann erneuert 1842 wurde die Kirche nach Westen verlängert. Einer Thalhausener Sage nach heißt es auch, dass im 30-Jährigen Krieg von 1618 bis 1648 die Schweden den Dorfpfarrer Thalhausens in einen Brunnen geworfen haben.
Als 1892 Teile der Decke herabfielen, beschloss man den völligen Neubau einer Kirche im damals modernen Stil des Historismus (hier Neuromanik). Die Weihe fand am 16.5.1905 statt. Die Kirche ist eine der wenigen Kirchen im Dachauer Land, die sowohl außen als auch innen in einem einheitlichen Stil erbaut und ausgestattet sind. Vergleichbar ist lediglich die zur gleichen Zeit errichtete Kirche in Kammerberg, die aber schon zum Lkr. Freising gehört.

Am 16. Juli 1958 raste ein Orkan mit bis zu 200 km/h über die Gegend, begleitet von einem halbstündigen Hagel-Wolkenbruch. Ober- und Niederdorf bei Tandern lagen im Zentrum; doch auch in Thalhausen war der Sturm so stark, dass das Steinkreuz auf dem Kirchendach herabstürzte. Auf dem Friedhof fielen mehrere Grabsteine um.

 

 

 Quellenverzeichniss:

http://www.de.wikipedia.org/wiki/Thalhausen_(Altomünster)

http://www.genwiki.genealogy.net/Altomünster

http://www.kirchenundkapellen.de/kirchenpz/thalhausen.php

http://www.pfarrei-klingen.de